Die Geschichte der Knappä Guggä
Die Anfänge der Knappä-Guggä gehen weit zurück, bis ins Jahr 1966. Damals hatte eine Gruppe von „sieben“ Leuten die Idee, gemeinsam an der Fasnacht zu musizieren. Und so entstand die erste Guggenmusik im Sarganserland, die Knappä-Guggä wurde ins Leben gerufen.
Der Name der Knappä beruhte zu Ehren der damaligen Arbeiter im Gonzen-Bergwerk. Dieses wurde im Geburtsjahr der Knappnis geschlossen.
Und von da an zogen die „glorreichen Sieben“ , wie sie gennant wurden, im Sarganserland umher und bereicherten die Fasnacht mit ihren Musikstücken.
Von Jahr zu Jahr stiessen immer mehr Fasnachtsfreunde zu den Knappnis und so wuchsen sie auf das 6-Fache an.
Im Jahr 1996 als die Knappis bereits ihr 30-Jähriges Bestehen feierten, schloss man sich mit der bekannten Wagenbaugruppe von Kudy Wey zusammen. Man trug als eine der wenigen Guggen noch aufwendig gebastelte Köpfe, die in Zusammenarbeit mit der Wey-Clique gefertigt wurden. Man trat dann im Jubiläumsjahr mit den Wagenbauern zusammen an den Umzügen auf und zwar unter dem Motto „Im Land der Pharaonen“. Das ganze wurde von einem gigantischen Wagen mit dem Sujet der „Sphinks“ umrahmt.
Bis zum heutigen Zeitpunkt hat sich einiges geändert. Alle zwei Jahre zieht man mit einem neuen Kleid und Motto durch das Lande. Auch Auftritte im Ausland gehören für die Knappnis ins Jahresprogramm. Das musikalische Repertoire umfasst Stücke von alten Schlagern bis hin zu modernen Charts und Rockstücken.